Unser Weg

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Vision

Gibt es eine freimaurerische Vision? Ein Zukunftstraum auf der Grundlage der Königlichen Kunst? Heutzutage stellt sich für uns die Frage, wie eine Vision von einer besseren Zukunft unter freimaurerischen Gesichtspunkten aussehen könnte.

 

Gewiss brauchen wir hierfür Visionäre. Menschen, die mutig in die Zukunft blickende Ideen mit uns entwickeln und auch leben wollen. Was könnte davon abhalten, eine Vision in sich zu tragen? Ist es das Jenseitige, das Fremde, das im Draußen lebt? Oder ist es das Fremde, das in unser Inneres dringt, und unsere bisher bekannte Identität herausfordert?

 

Wir Freimaurer leben die Vision von einer besseren Welt, die bei jedem Einzelnen den Anfang nimmt. Die Arbeit an sich selbst beginnt genau in dem Moment, in dem Sie sich auf eine neue Gedankenwelt einlassen. Wir nennen es „Arbeit am Rauen Stein“, die selbsttätige Entwicklung der eigenen Person ohne Druck durch andere.

Das „Erkenne Dich selbst!“ ist ein langer, uns stets begleitender Prozess, der nie endet. Der Weg zur Vollkommenheit ist das Ziel, wobei diese per Definition nie erreicht wird.

Sie hören auch von der Idee des “besseren Menschen“, ohne dass es dafür Regeln und Vorschriften gibt, kein Richtig und kein Falsch. Sie entsteht im Dialog mit sich selbst und auch mit den Brüdern und Schwestern. Sich selbst immer wieder neu zu erkennen ist eine herausfordernde Aufgabe.

Werte

Unsere geistigen Säulen sind der Humanismus, die Brüderlichkeit, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und auch die Friedensliebe. Sie werden vielen Symbolen begegnen, die nicht so sehr den Intellekt, sondern eher das Unbewusste, das „Unaussprechliche“ ansprechen sollen.

Mit einem Zitat soll kurz erklärt werden, warum der traditionelle Begriff „Königliche Kunst“ auch heute noch seine Bedeutung hat: „Neues ist nicht möglich ohne viel Altes, Zukunft braucht Herkunft“ (Odo Marquard).

 

Was also könnte Menschen zur Freimaurerei bringen? Die geistige Lebendigkeit, mitmenschliche Empathie und auch ein Sich-Einlassen auf symbolische Inhalte, feste rituelle Abläufe und das Logenleben bestimmende Regeln und Pflichten.

Stufen

Wir arbeiten in unserer sogenannten „Blauen Loge“ mit 3 Erkenntnisstufen: 

 

Der erste Grad ist der Lehrling - seine vornehmliche Aufgabe lautet: „Schau in Dich!

Der zweite Grad ist der Geselle – er ist betraut mit der Aufgabenstellung: „Schau um Dich!“

Der dritte Grad ist der Meister – der ihm erteilte Auftrag lautet: „Schau über Dich!“

Wie Sie uns kennenlernen können und was wir von unserer Seite anbieten, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.